Erster Spanier auf Skiern vom Geografischen Nordpol bis Canada
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Erster Spanier auf Skiern vom Geografischen Nordpol bis Canada
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Erster Spanier auf Skiern vom Geografischen Nordpol bis Canada

Am 15. Mai um 23:40 deutscher Zeit erreichte der Spanier Jose Manuel Naranjo, Direktor von Arktische Welt, zusammen mit seinen australischen Begleitern, Wart Hunt, die nördlichste Insel Kanadas.  40 Tage auf Skiern über das gefrorene Packeis im Arktischen Ozean vom Geografischen Nordpol aus.  Mit dieser Expedition ist Jose Manuel der erste Spanier und einer der wenigsten Personen auf der Welt , die diese als einer der härtesten und gefährlichsten Expeditionen weltweit auf diesem Planeten, erfolgreich beendete.

Die Mannschaft der Expedition
Zusammen mit  Jose Manuel Naranjo, der als Führer und Kameramann der Expedition diente,  war auch der Australier Eric Philipps dabei, einer der besten Experte in Polar Expeditionen, Pat Farmer ein ehemaliges Mitglied vom Australischen Parlament, ein bekannter und hervorragender Ultra-Marathon Läufer, und Clark Carter, ein erfahrener Polarforscher mit grosser Erfahrung in Polar Expeditionen.

Ausgangspunkt
Am 6. April startete die Mannschaft vom Geografischen Nordpol  , nachdem sie von einem Helikopter auf der russischen Station Barneo ausgesetzt wurden.  Das Team überquerte 40 Tage die 800 km , Luftlinie, die den Geografischen Nordpol und die Küste Kanadas trennen, auf Skiern mit einem Schlitten von100 kg Gewicht . Videos vom Beginn der Expedition.

Karten, Fotos und Tagebuch der Expedition
Die Expedition wurde täglich über Satellit vom Australischen Fernseher begleitet . Im Link, tägliche Expedition, kann man die Nachrichten und Texte ( Englisch) und auch Fotos und Videos die von der Mannschaft über den Satellit gesendet wurden, finden. Auch gibt es im selben Link die genaue Rute der Expedition. Bilder kann man über den Link: Bilder, finden.

Der Arktische Ozean
Aber der Arktische Ozean erlaubt es nicht eine Strecke nach Luftlinie zu durchqueren.  Das Packeis in diesem Ozean ist eine schwimmende Eisfläche, ständig in Bewegung und mit hohen und gewaltigen Eisschollen bedeckt  und man  befindet sich in einem ständigen Labyrinth. Um diesen chaotischen Stellen auszuweichen oder sie durchqueren zu können wurden die Schlitten als schwimmende Boote , spezielle Ausrüstung  bei Durchquerung der offenen Wasserstellen , und Seile um die hohen Eisschollen  zu überqueren, benutzt.

Die Hindernisse
Die endlosen chaotischen Eisflächen, die unüberwindbaren Pressrücken, die offenen Kanäle und die sehr langen verräterischen dünnen Eisfläche machte die Expedition kompliziert und die Mannschaft mussten ständig ihre Rute ändern, die Hindernisse umgehen, besteigen oder durchschwimmen. Deshalb ist es nicht Erstaunlich dass die Mannschaft ungefähr 1200 km auf Skiern laufen mussten  bis sie den Kanadischen Boden berührten.

Stürze in das eiskalte Wasser im Arktischen Ozean
Beweise dieser Gefahr sind die Stürze in das eisige Wasser im Arktischen Ozean die sich einige vom Team zuzogen. Einer davon war Jose Manuel Naranjo der während seinen Filmaufnahmen, er war dabei  die Durquerung eines Wasserkanals  mit dem schwimmenden Schlitten zu filmen, ins Wasser stürzte.

Die spanische “ arktische Forelle”
Konzentriert auf seine Filmaufnahmen trat der Spanier einen Schritt zurück und trat auf eine dünne Eischicht unter dem Schnee und fiel dabei ins eisige Wasser mit über 4000 Meter Tiefe. Glücklicherweise  “fischten” ihn seine Kameraden sofort heraus  aber darauf hin war er nur noch die “spanische Forelle“. In diesem Link kann man das Video sehen: Jose fällt ins Wasser

Die Kälte; diese unerträgliche Bekleidung…
Aber ohne Zweifel waren es nicht nur die Hindernisse die sie ständig begleiteten sondern diese unerträgliche Kälte und die aggressive Feuchtigkeit die sie ständig mit sich zu tragen hatten. Die ersten 25 Tage stieg die Temperatur niemals höher als -40º unter null Grad. So hatte die Mannschaft bei starker Kälte oft in ihren Handschuhen kleine Eisbälle die sich durch ihr eigenes Schwitzen bildeten.

Alle erlitten Erfrierungen

Während vielen Tagen war es der Wind der den Wind Chill Faktor bis auf -50º unter null Grad anfühlen lies. Der Beweis dafür waren die Erfrierungen die die ganze Mannschaft erlitt z.B. an  Nase, Lippen, Wangen usw. Glücklicherweise erholten sich alle vier Teammitglieder.

Über 80 km am Tag – Australisches, Amerikanisches und Kanadisches Rotes Kreuz

Obwohl die eigentliche Expedition eine sportliche Herausforderung war,  in Wirklichkeit aber in einem gesponserten, humanitäres Projekt vom Australischen, Amerikanischen und Kanadischen Rotes Kreuz,  enthalten ist. In diesem Projekt, Pole to Pole Run genannt  lief Pat Farmer bis zum Südpol  täglich 80km weiter, durchquerte ganz Amerika nachdem er die Kanadische Küste erreichte, mit dem Ziel 100 Milllionen von Dollar für ein Hilfsprojekt zu sammeln.

Humanitäre Projekte in bedürftigen Ländern
Der Erlös geht direkt an die von Naturkatastrophen verwüsteten  Zonen , z.B. das Erdbeben in Haiti, um einen Wiederaufbau  von Brunnen  und  Kanalisierung  herzustellen damit  Frischwasser  in die Dörfer und Städten der dritten Welt fliest. Und zuletzt geht auch die Hilfe zu Gunsten der Gesundheit  an Mütter und Kinder in Entwicklungsländer. Unter der Homepage  www.poletopolerun.com kann man spenden und gleichzeitig Information bekommen.

Es schliesst sich ein Zyklus in der Geschichte der spanischen Polarexpeditionen

Zurück zum Tema Polar, mit der durch Jose Manuel Naranjo erreichte Polarexpedition schliesst sich ein kleiner Kreis in der Geschichte der spanischen Polarexpedition nachdem nun der ganze Arktische Ozean von den Spaniern überquert wurde. Zuerst war es das Team von dem Fernsehsprogramm  “ Al filo de lo imposible” zusammen mit EMMOE die im Jahre 1999 von Siberien aus auf Skiern bis zum Geografischen Nordpol liefen.  12 Jahre danach durquerte Jose Manuel Naranjo auf Skiern den Arktischen Ozean vom Geografischen Nordpol bis zur Küste Kanadas.

Eine neue Polar Etappe für Spanien
Aber das soll nicht heissen dass die Möglichkeiten den  Arktischen Ozean zu entdecken beendet sind. Im Gegenteil, es gibt noch für die spanischen Polarforscher weitere Strecken zum Entdecken, z. B. die Überquerung des Arktischen Ozeanes von der Kanadischen Küste bis zum Geografischen Nordpol, usw. Und es gibt noch das Schwierigste durchzustehen, alle diese Expeditionen im Alleingang, wo eine eiserne Disziplin und eine Unerschütterliche mentale Stärke gefordert wird.

Fotos: Eric Philips

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